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Schlussanträge beim EuGH zur Vorratsdatenspeicherung

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Der Generalanwalt beim EuGH Yves Bot hat seine Schlussanträge im Verfahren gegen die Vorratsdatenspeicherung gestellt: Seiner Meinung nach ist die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung rechtmäßig. Diese Anträge können als Vorabentscheidung gelten, denn der EuGH folgt üblicherweise den Schlussanträgen des Generalanwalts.

Gegenstand des Verfahrens war die Richtlinie 2006/24/EG zur Vorratsdatenspeicherung von Daten. Die Kläger, Irland und die Slowakei, wollten die Richtlinie für nichtig erklären lassen – Bot hält dies für unbegründet. Dabei erwähnt er jedoch die Frage, ob die Richtlinie mit den Grundrechten vereinbar ist, mit keinem Wort. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Rundfunkgebühren, GEMA, Impressum

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+++ VG Münster: Keine allgemeine Rundfunkgebührenpflicht für PCs

+++ Vorabentscheidung des EuGH zur Datenbankrichtlinie

+++ GEMA erhebt Klage gegen die CISAC-Entscheidung der EU-Kommission

+++ VG Wort kündigt Verfassungsbeschwerde gegen BGH-Urteil zur PC-Kopiervergütung an

+++ Landesmedienanstalten einigen sich auf Eckpunkte für eine Gewinnspielsatzung

+++ AG München: Dynamische IP-Adressen sind keine personenbezogenen Daten

+++ Bundesjustizministerium veröffentlicht „Leitfaden zur Impressumspflicht“

+++ Neue Imagewerbung von ARD & ZDF in der Kritik
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AG München: IP-Adressen keine personenbezogenen Daten

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Dynamische IP-Adressen sind keine personenbezogenen Daten im Sinne von § 3 BDSG. Das hat das AG München Ende September entschieden (Urteil vom 30.09.2008, Az. 133 C 5677/08). Der Beklagte war Betreiber eines Internetportals. Beim Aufruf seiner Webseite wurden die IP-Adressen der Besucher in den Log-Dateien des Webservers gespeichert. Der Kläger erfuhr davon und verlangte Unterlassung, da es sich bei den IP-Adressen um personenbezogene Daten handele, deren Speicherung ohne Einwilligung des Betroffenen rechtswidrig sei. Das AG München sah dies jedoch anders. Artikel vollständig lesen

BMJ mit „Leitfaden“ zur Online-Impressumspflicht

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Das Bundesjustizministerium hat einen Leitfaden zu Online-Impressumspflichten auf seiner Webseite veröffentlicht. Glaubt man Justizministerin Zypries, ist hier ein großer Wurf gelungen:

„Mit diesem Angebot wollen wir zu mehr Rechtssicherheit beitragen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die Waren und Dienste im Internet anbieten, sollen zukünftig auf einen Blick erkennen können, was sie bei der Selbstauskunft nach dem Telemediengesetz zu beachten haben, um die in diesem Bereich oft vorkommenden Abmahnungen zu vermeiden. Der Leitfaden kann zwar im Einzelfall eine rechtliche Beratung nicht ersetzen, hilft aber, die bestehenden Pflichten überhaupt zu erkennen. So wird eine weitere Hürde für den elektronischen Geschäftsverkehr heruntergeschraubt.“

Der Leitfaden enthält keine schwerwiegenden Fehler, ist aber trotzdem nur bedingt tauglich. Artikel vollständig lesen

Städte wehren sich gegen Google Street View

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Einige deutsche Städte wollen sich gegen die Aufnahmen ihrer Straßen durch „Google Street View“ wehren. Mit speziellen Fahrzeugen ist Google derzeit in Deutschland unterwegs, um ganze Straßenzüge mit Kameras zu erfassen und diese in den Service Google Maps zu integrieren. Wie die Lübecker Nachrichten berichten, sollen nun erste Städte in Norddeutschland konkrete Pläne haben, Google dieses Vorgehen zu verbieten. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Telekom-Paket, RapidShare, Wahlcomputer

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+++ EU-Parlament stimmt über Telekom-Paket ab

+++ VG Berlin: Vorratsdatenspeicherung eventuell verfassungswidrig

+++ OLG Hamburg: Urteil zu RapidShare

+++ Gerichtsentscheidung zum neuen Auskunftsanspruch bei Urheberrechtsverletzungen

+++ Verfassungsbeschwerde gegen bayerische Online-Durchsuchung

+++ Datentransferabkommen mit den USA veröffentlicht

+++ Bundeskanzlerin: Fusionen von Zeitungsverlagen erleichtern

+++ BVerfG kündigt Verhandlung über Wahlcomputer an Artikel vollständig lesen

Datenschutzaudit-Gesetz: Ein Siegel als Wettbewerbsvorteil?

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Bereits Ende November 2008 soll der Entwurf für ein Datenschutzaudit-Gesetz stehen. Darauf haben sich der Bundesinnenminister, der Bundesdatenschutzbeauftragte, die Datenschutzbeauftragen der Länder und weitere Regierungspolitiker Anfang September auf dem „Datenschutzgipfel“ geeinigt. Anlass waren die in letzter Zeit bekannt gewordenen Datenpannen beim Handel mit personenbezogenen Informationen. Dieses Gesetz soll die Voraussetzungen regeln, unter denen ein Datenschutz-Siegel an datenverarbeitende Unternehmen vergeben werden darf. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: ARD & ZDF, Gravenreuth, Abmahnung

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+++ Neue Entwurfsfassung des 12. RÄStV: Große Freiräume für ARD & ZDF

+++ Günter Freiherr von Gravenreuth zu 14 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt

+++ Bundesrat will schneller mehr Datenschutz in der Wirtschaft

+++ EU-Kommission will einheitliche Zugangsregulierung bei Glasfasernetzen (NGA)

+++ SPD stellt Strafantrag gegen Radio ffn

+++ Anhörung im Innenausschuss zum BKA-Gesetz

+++ LG Hamburg: Urteil zur Abmahnung im Selbstauftrag

+++ Künstlersozialversicherung bleibt unreformiert erhalten

+++ Theaterstück „Ehrensache“ darf aufgeführt werden

+++ EU-Parlament startet eigenes Web-TV Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: GEMA, Bundesligatickets, Schleichwerbung

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+++ BGH verbietet Schwarzhandel mit Fußballkarten im Internet

+++ Schleichwerbevorwurf gegen ARD-Programmdirektor Struve

+++ Schleichwerbevorwurf gegen Pro7

+++ T-Mobile erwirkt einstweilige Verfügung gegen sipgate

+++ Einstweilige Verfügung gegen EU-weite Buma/Stemra-Lizenzen durch GEMA erwirkt

+++ VG München: Kein Wahl-o-mat bei der Landtagswahl

+++ taz gewinnt Rechtsstreit gegen Polizeipräsidenten vor Berliner Verfassungsgerichtshof

+++ Lidl muss insgesamt 1,5 Mio Euro an Bußgeldern wegen Datenschutzverstößen zahlen

+++ Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) nimmt Arbeit auf

+++ Künstlersozialversicherung bleibt erhalten

+++ GEMA lässt Protestaktion mit 70.200 Anmeldeformularen platzen Artikel vollständig lesen

Alles nur Show? Meinungen zum Datenschutzgipfel

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Auf Einladung des Bundesinnenministers haben sich am Donnerstag Regierungspolitiker, Bundes- und Landesdatenschutzbeauftragte zu einem Datenschutzgipfel getroffen. Anlässlich der aktuellen Skandale um illegale Weitergaben von Kundendaten wurde eine Änderung des BDSG beschlossen. Artikel vollständig lesen