Telemedicus

Monatliche Archive

Zugangserschwerungsgesetz schon wieder (nicht) aufgehoben

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Das Zugangserschwerungsgesetz wurde gestern wieder einmal aufgehoben. So schreibt es jedenfalls Heise Online:

So wurde das Zugangserschwerungsgesetz von 2009 aufgehoben, was der Bundestag Anfang Dezember mit breiter Zustimmung beschlossen hatte. Damit sind die Vorgaben für Websperren im Kampf gegen sexuelle Missbrauchsbilder, die mit dem lange umkämpften Regelwerk verknüpft waren, endgültig Geschichte.

Stimmt aber immer noch nicht. Artikel vollständig lesen

Unitymedia darf wahrscheinlich Kabel BW übernehmen

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Das Bundeskartellamt wird wahrscheinlich die Übernahme des baden-württembergischen Kabelnetzbetreibers Kabel BW durch Unitymedia genehmigen. Damit kann der amerikanische Kabelkonzern Liberty Global, zu dem Unitymedia gehört, weiter wachsen.

Aus dem Bericht bei Heise Online:

„Die Wettbewerbshüter hatten sich zuvor sehr besorgt gezeigt, dass die Übernahme den Preiswettbewerb auf den deutschen Markt einschränken könnte. Die auf EU-Ebene zuständige Kommission hatte dem Bundeskartellamt die Bewertung des Geschäfts überlassen.“

Im Gegenzug soll Unitymedia seine Gatekeeper-Position bei der Verschlüsselung der digitalen Free-TV-Sender aufgeben und mehr Wettbewerb zulassen.

Der komplette Artikel bei Heise Online. Artikel vollständig lesen

Der Entwurf zur Datenschutz-Verordnung im Überblick

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Seit Mittwoch geistert ein geleakter Entwurf (PDF) der „General Data Protection Regulation“ dank statewatch.org durch das Netz. Telemedicus hat dies zum Anlass genommen, sich einen groben Überblick zu verschaffen.

Der Entwurf war schon beim Leak gut eine Woche alt. Ob er bei einer Bekanntmachung Ende Januar noch aktuell sein wird, ist fraglich. Grobe Züge und Konzepte werden wohl aber erhalten bleiben. Aber dann muss natürlich auch diese (EU-)Verordnung noch den EU-Gesetzgebungsprozess durchlaufen. Was nach der Behandlung der Verordnung im Ministerrat und im Europäischen Parlament davon noch übrig bleibt, vermag wohl keiner zu sagen. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: EU-Datenschutzverordnung, SPD, kino.to

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+++ Mögliche EU-Verordnung könnte deutsches Datenschutzrecht kippen

+++ Neuregelung strafprozessualer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen verfassungsgemäß

+++ BGH: Zeitungen keine „Haushaltsgegenstände des täglichen Bedarfs“

+++ SPD spricht sich für Vorratsdatenspeicherung aus

+++ LG Mannheim: Apple verletzt Patent von Motorola

+++ Abmahnkanzlei versteigert 90 Millionen Euro offene Forderungen

+++ Vorletztes Landesparlament ratifiziert 15. RÄStV

+++ Drei Jahre Haft für Kino.to-Admin

+++ US-Gericht verurteilt Bloggerin zu 2,5 Millionen US-Dollar Entschädigung

+++ AG Meldorf: Keine Abtretung von Forderungen aus Telekommunikationsleistungen Artikel vollständig lesen

Kool Savas, Kachelmann und ein „verfickter Wetterfrosch“

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Der Rapper Kool Savas alias Savas Yurderi hat auf mehreren Konzerten den Moderator Jörg Kachelmann beleidigt. Dieser hatte aber Wind davon bekommen. Es hagelte eine Abmahnung – und schließlich ein Gerichtsverfahren. In diesem hat das LG Berlin bereits Mitte November zu Gunsten Kachelmanns entschieden. Artikel vollständig lesen

Verordnet Brüssel einen neuen Datenschutz? (Update: Datenschutz-Verordnung geleakt)

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Die Europäische Kommission scheint das Datenschutzrecht auf EU-Ebene ändern zu wollen. Geplant ist, die europäische Datenschutzrichtlinie durch eine Verordnung zu ersetzen – ein Vorhaben mit weitreichenden Folgen. Möglicherweise bedeutet das sogar das Ende des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes, wie wir es kennen.

Update: Die Datenschutzverordnung, die erst im Januar gezeigt werden sollte, ist geleakt. Mehr unten. Artikel vollständig lesen

„Quo Vadis, Jugendmedienschutz“ in Mainz

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„Wohin gehst du, Jugendmedienschutz,” fragten das ZDF, die ARD und die evangelische und katholische Kirche vergangene Woche in Mainz. Eingeladen hatten sie zur JuMeta, einer Tagung zur Weiterentwicklung des Jugendmedienschutzes in Deutschland. Ich war dort, um nach der Antwort zu suchen. Gefunden habe ich aber nicht einmal die richtigen Fragen. Artikel vollständig lesen

VG Berlin zur Einsicht in „UFO-Unterlagen“ des Bundestages

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Auch ein Anspruch auf Zugang zu Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages richtet sich nach dem Informationsfreiheitsgesetz. Dies hat nun das Verwaltungsgericht Berlin in einem Urteil entscheiden.

Der etwas skurile Sachverhalt in der Pressemitteilung:

„Der Kläger hatte gemäß dem IFG begehrt, ihm Einblick in die im November 2009 vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages erstellte Ausarbeitung „Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen“ zu geben.“

Das VG Berlin entschied entgegen der Ansicht des Deutschen Bundestages, dass die Tätigkeit des Wissenschaftlichen Dienstes keine vom Anwendungsbereich des IFG ausgeschlossene parlamentarische Zuarbeit ist. Es handele sich vielmehr um ein öffentlich-rechtliches Handeln.
Außerdem seien etwaig entgegenstehende Immaterialgüterrechte durch die bloße Einsichtnahme nicht verletzt.

Das VG Berlin hat in dem Urteil die Berufung zugelassen.

Die Pressemitteilung des VG Berlin vom 01.12.2011. Artikel vollständig lesen

Das Zugangserschwerungsgesetz ist nicht aufgehoben

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Angeblich ist das Zugangserschwerungsgesetz ja schon mehrmals aufgehoben worden. Vergangene Woche konnte man in den Nachrichten nun wieder einmal davon lesen. Es stimmt aber auch diesmal nicht. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Kino.to, Zugangserschwerungsgesetz, Carrier IQ

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+++ Kino.to: Mehr als zwei Jahre Haftstrafe für Mitarbeiter

+++ Zugangserschwerungsgesetz: Bundestag beschließt Aufhebung

+++ Germany’s Gold: Bundeskartellamt prüft auf Kartellabsprachen

+++ EuGH zur urheberrechtlichen Schranke der öffentlichen Sicherheit

+++ Carrier IQ: Schnüffelsoftware auf Mobiltelefonen?

+++ BGH zum Persönlichkeitsrecht von Pornodarstellern Artikel vollständig lesen